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Was ist  eigentlichTaekwondo? 


   Taekwondo ist eine koreanische waffenlose Selbstverteidigung und Kampfsportart.
Aus dem koreanischen übersetzt bedeutet TAE> springen, stoßen und schlagen mit den Füßen, KWON> (wörtlich: Faust), steht für die Handtechniken und DO> (wörtlich:Weg) kennzeichnet den körperlichen und geistigen Reifeprozess.

Ziel dieser aus Korea stammenden Sportart ist es, sowohl jungen als auch älteren Menschen auf der Suche nach Bewegung und Ausgleich zum Alltag, eine Möglichkeit zu bieten, die in besonderem Maße die Gesundheit und das Wohlbefinden fördert. Taekwondo ist eine Sportart, bei der Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Gewandtheit und Flexibilität entwickelt werden.

Die Anfänge dieser Sportart lassen sich über 1800 Jahre zurückverfolgen. Seit altershehr wurden im asiatischen Raum Kampfsysteme ohne Waffen ausgeübt. Im Laufe der Zeit mischten sich die verschiedenen Techniken, indem man bemüht war, die Vorteile der verbreiteten Kampfsysteme zu vereinen. Dadurch entstand eine Vielzahl der unterschiedlichsten Stilarten. Erst 1955 wurde der Name >Taekwondo> geprägt. Im Jahre 1965 gelangte diese Kampfsportart durch General Choi-Hong-Hi, auch als Vater es Taekwondo bezeichnet, nach Deutschland. Bereits 1968 gab es die ersten Deutschen Meisterschaften und im Jahre 1973 die erste Weltmeisterschaft. Seit 1981 besteht die DEUTSCHE TAEKWONDO-UNION, die 1982 im Deutschen Sportbund aufgenommen wurde. 1994 wurde Taekwondo als Olympische Disziplin anerkannt.

   Taekwondo besteht im wesentlichen aus vier Disziplinen:
POOMSE - Formenschule: Bei den Formen werden Abwehr- und Angriffstechniken in einer genau festgelegten Form sinnvoll aneinandergereiht. Die Poomse stellt einen Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner dar.
KYOK-PA- Bruchtest: Hierbei soll der bereits höher graduierte Schüler beweisen, dass er die Grundtechniken, die Atemtechnik und die Konzentration auf einen Punkt beherrscht.
TAERYON-Kampf: Alles, was der Schüler gelernt hat, wird nun im freien Kampf angewendet. Dieser unterliegt genauen sportlichen Regeln.
HOSINSUL-Selbstverteidigung: Hierbei wird gelernt, wie man sich bei verschiedenen Angriffen vom einfachen Festhalten bis zu Angriffen mit Waffen wirkungsvoll verteidigen kann.
Bei der Graduierung unterscheidet man Meister-(Dan)Grade und Schüler-(Kup)Grade. Es gibt 10 Kup-Grade, wobei der unterste der 10. Kup ist und der höchste der 1. Kup. Ab dem 4. Kup gilt man als Fortgeschrittener.